Pressemitteilung der CDU/CSU Bundestagsfraktion

Pressemitteilung
Berlin, 1. Februar 2013
Michalk: Der Arbeitsmarkt muss sich für Menschen mit Behinderungen stärker öffnen.

Die christlich-liberale Koalition hat am Donnerstagabend den Antrag "Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben ausschöpfen" in den Bundestag eingebracht. Dazu erklärte die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Maria Michalk:

"In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Beschäftigungsquote liegt auf Rekordhöhe. Von diesem Aufschwung haben schwerbehinderte Menschen bisher weniger profitiert. Deshalb hat die Unionsfraktion in dieser Woche unter dem Motto `Die Einstellung zählt: Wie sich die Arbeitswelt für Menschen mit Behinderungen öffnet` rund 180 Gäste zu einem Fachkongress eingeladen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Politiker, Verbandsvertreter sowie Menschen mit Behinderungen haben die Schritte hin zu einem ‚inklusiven‘ Arbeitsmarkt gemeinsam diskutiert. Parallel dazu fand am Donnerstag die erste Lesung des Koalitionsantrags ´Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt ausschöpfen´ statt. Die Arbeitswelt der Zukunft bietet angesichts des Fachkräftemangels auch große Chancen für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, eingestellt zu werden. Denn sie sind in der Regel gut ausgebildet, belastbar und hochmotiviert. Die Herausforderung für Unternehmen besteht in der Regel darin, maßgeschneiderte Antworten in der jeweils konkreten Situation zu finden. Das Potenzial der behinderten Menschen zu verschenken wäre indes eine verlorene Chance. Deshalb muss sich vor allem die Einstellung ändern: Nötig ist eine Sensibilisierung der Arbeitswelt für die Belange behinderter Menschen und mehr Zutrauen in ihre Fähigkeiten. Mehr finanzielle Mittel oder neue Eingliederungsinstrumente werden nicht gebraucht. Vielmehr müssen alle vorhandenen Möglichkeiten stärker und konsequenter genutzt werden. Das verdeutlichen immer wieder konkrete Beispiele vor Ort."

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